Helfer im THW – eine Erfolgsstory

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viele zukünftige Helfer nehmen mittlerweile online den ersten Kontakt zum THW auf.

Auch bei der am Samstag, den 21.04.2018 stattfindenden Grundausbildungsprüfung führte unsere Homepage 4 von 7 Helferanwärtern in den Ortsverband.

In diesem Jahr fand die zentrale Grundausbildungsprüfung für 19 Helfer aus 6 Ortsverbänden in Bad Belzig statt.

Hier konnten unsere Helfer ihr umfangreiches Wissen zeigen, welches sie an vielen Ausbildungsabenden sowie an intensiven Wochenendvorbereitungen erworben haben.

Wie kein anderer steht der Name Horst Gäsche für das seit Jahren optimierte und bewährte Ausbildungskonzept in unserem Ortsverband. In diesem Jahr hat nun Roman Stempel den Staffelstab übernommen und die Begleitung unserer Helferanwärter übernommen. So wurde auch erstmalig die Kooperation mit den Ortsverbänden Gransee und Neuruppin umgesetzt die bereits von Horst Gäsche auf den Weg gebracht worden war.

Am Samstagabend wurden die sieben neuen Helfer im Rahmen eines Helferfestes im Ortsverband willkommen geheißen.

Für seine großen Verdienste im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie das überdurchschnittliche Engagement im Bereich des Helfernachwuchses wurde unserer ehemaliger Ausbildungsbeauftragte Horst Gäsche mit der „THW Ehrenplakette“ausgezeichnet.

Foto: THW/ Jan Holste

Roman Stempel erhielt das „Helferzeichen in Gold“ für seinen Einsatz bei der Weiterführung dieser Aufgabe

Foto: THW/ Jan Holste

Oliver Scheele mit dem „Helferzeichen Gold mit Kranz“ geehrt! Er ist maßgeblich für die weit über die Grenzen des Ortsverbandes bekannte Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und hat in den vergangenen Jahren wegweisende Ideen und Konzepte im Bereich Social Media entwickelt und die Bereiche Webcontent, Facebook und Twitter für den Ortsverband und die Geschäftsstelle aufgebaut.

Und so kommen wir am Ende ganz automatisch wieder zu

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zurück – der Homepage die für alle Leser die Lust zur Mitwirkung unserem THW Ortsverband weckt.

Ihr möchten euch auch beim THW in Berlin Steglitz-Zehlendorf engagieren? Für weitere Informationen schreiben Sie einfach eine E-Mail an mitmachen[at]thw-steglitz.de, wir freuen uns!
THW-Jugend Berlin Steglitz-Zehlendorf

Vor 25 Jahren – Zugunglück in Wannsee

Vor 25 Jahren kam es kurz vor Wannsee zum schwersten Eisenbahnunfall der Berliner Nachkriegsgeschichte. Um 14:26 Uhr am Karfreitag, den 9. April 1993, stießen zwei Personenzüge frontal aufeinander. Drei Menschen starben, viele weitere wurden schwer verletzt.

Die beiden Züge aus Hannover und nach Stuttgart befanden sich irrtümlich auf dem gleichen Gleis, als der Aufprall passierte. Trotz der relativ langsamen Geschwindigkeit schoben und verkeilten sich die Lokomotiven ineinander, die ersten Waggons wurden von den nachfolgenden eingedrückt und aus den Gleisen gehoben.

Einsatzkräfte am Ort des Unglücks.
Foto: Ingo Papenfuss

Über mehrere Stunden arbeiteten die Retter unermüdlich, um eingeklemmte Betroffene zu befreien. Jeweils rund 150 Feuerwehrleute und Polizisten waren vor Ort. Auch das Technische Hilfswerk unterstützte sie mit einem Großaufgebot.

Für viele damals beteiligte Einsatzkräfte unseres Ortsverbandes, der damals noch Bezirksverband Steglitz hieß, war es einer der schwersten Bergungseinsätze ihres Lebens. Wir erinnern mit unveröffentlichten Fotos und einem Interview an das Unglück vor 25 Jahren.

Interview mit Horst Gäsche, heute Fachberater und damals in leitender Position im Einsatz

Horst Gäsche während des Interviews im April 2018

Redaktion: Weißt du noch wo du warst, als die Alarmierung losging?

Horst Gäsche: Ja, ich war damals bei meiner Freundin in Zehlendorf.  Wir waren auf einem Spaziergang Richtung Schlachtensee. Da ging die Alarmierung los. Ich habe auf den Funkmeldeempfänger geguckt und dachte: ‚Oh, jetzt musst du aber los‘. Dann bin ich zu ihr nach Hause, habe das Auto geholt und bin sofort in die Dienststelle gefahren.

R: Und mit welchem Fahrzeug bist du dann aus der Dienststelle losgefahren?

HG: Das war ein VW T3, unser Mannschaftstransportwagen. Wir haben dann erstmal mit der Polizei koordiniert, wie wir überhaupt an die Schadensstelle rankommen, dort am Wannsee war ja alles zu.

Gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr und der Polizei war das THW im Einsatz.
Foto: Jens Papenfuss

R: Und vorher musstest du ja die Einsatzkräfte alle per Festnetztelefon alarmieren, ein Handy gab es noch nicht…

HG: Ja, beziehungsweise viele hatten auch Meldeempfänger. Die haben dann in der Dienststelle angerufen und denen haben wir gesagt, wen sie noch informieren und mitbringen sollen. Dafür gab es eine Telefonkette. Und wenn die dann ankamen, sind die sofort auf das erste Auto rauf, jedes Fahrzeug das voll besetzt war ist abgefahren.

R: Und als du dann an der Einsatzstelle ankamst, wie war da der erste Eindruck?

HG: Zwischen 15 oder 16 Uhr, wann genau weiß ich nicht mehr, sind wir eingetroffen. Wir sind zuerst zum Einsatzleitwagen der Feuerwehr, da waren wir noch gar nicht richtig an der Einsatzstelle. Da hat uns Landesbranddirektor eingewiesen. Und jemand von der Bahn war auch da, denn die S-Bahn war ja noch in Betrieb. Wir konnten dann später nur arbeiten, wenn gerade keine S-Bahn fuhr.

Zu den Aufgaben des THW gehörte auch die Schaffung von Zugängen für die Rettung von Betroffenen.
Foto: Jens Papenfuss

R: Welche konkreten Aufgaben hatte denn der Bezirksverband Steglitz?

HG: Das waren Bergung, Beleuchtung und Stromversorgung. Das hieß beispielsweise Seitenzuwege an den Waggons schaffen, damit die Rettungskräfte überhaupt herankamen. Außerdem haben wir einen Zugang zur Lok geschaffen, denn zu diesem Zeitpunkt wurden der Lokführer und eine weitere Person noch vermisst.

R: Wie lange war unser Ortsverband im Einsatz?

HG: Wir haben dann zur Nacht die Einsatzkräfte reduziert, waren aber bis zum frühen Morgen vor Ort. Dann kamen unsere Ablösekräfte. Wir waren, nachdem die Vermissten gefunden worden waren, für die Beleuchtung zuständig und haben auf den Hilfszug der Bahn gewartet. Der kam aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Eine der Aufgaben für den damaligen Bezirksverband Steglitz war das Beleuchten der Einsatzstelle. Hier sieht man den Beleuchtungskraftwagen.
Foto: Jens Papenfuss

R: Hattet ihr im Nachhinein den Eindruck, dass der Einsatz trotz der schweren Umstände gut verlaufen ist?

HG: Die Zusammenarbeit hat wunderbar funktioniert. Da haben wirklich alle, wenn Hilfe gebraucht wurde, mit angepackt. Egal ob Feuerwehr, THW, Polizei und wie hoch der Rang war.

Horst Gäsche ist ehemaliger Zugführer und Ausbildungbeauftragter unseres Ortsverbandes. Heute bringt er seine enorme Erfahrung als Fachberater ein. Das Gespräch führte Jan Holste.

Vermessungsausbildung der Wasserschaden-Pumpengruppe

Sie ist leuchtend orange und darf in keiner Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen fehlen: Die Kiste mit der Ausstattung zur Höhenmessung. Die Instrumente sind wichtig für die Fachleute für Hochwasserbekämpfung, denn durch die Messungen wird sichergestellt, dass das Wasser ungestört von Steigungen und Senkungen fließen kann. Um die Kenntnisse im Umgang mit dem wichtigen Werkzeug zu vertiefen, fand eine Wochenendausbildung zum Thema Vermessung statt.

Am Freitagabend wurde zunächst die Theorie betrachtet. Kenntnisse aus dem teilweise schon etwas länger zurückliegenden Matheunterricht wurden aufgefrischt und angewandt. Dabei kamen auch die praktischen Anwendungsbeispiele nicht zu kurz. Am Samstag ging es dann in die Vertiefung und Durchführung.

Dabei ging es nicht nur um die richtige Bedienung des Gerätes, die durch viele Stunden praktischer Erfahrung ins Blut überging. Vielmehr sollte ja die Anwendung im Einsatzfall vorbereitet werden. Daher wurden anhand von realistisch aufgebauten Übungsstationen verschiedenen Möglichkeiten der Vermessung zuerst demonstriert und dann von den Teilnehmenden selbst erprobt. Selbst alte Hasen konnten hierbei nicht nur ihre Kenntnisse auffrischen, sondern immer mal wieder auch Neues lernen.  Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass das Gerät von unschätzbarem Wert für die Tätigkeiten der Gruppe ist und die Ausbildung wiederholt werden soll.

Jahresunterweisung Motorsägenführer – Windbruch

Stürme wie Friederike und Xavier haben in den vergangenen Monaten zu vielen Einsätzen bei unseren Motorsägenführern geführt.

Um auch in Zukunft für die anspruchsvolle Arbeit mir der Motorsäge gut vorbereitet zu sein, fand am 10. Februar 2018 eine praktische Wiederholungsausbildung unter Beteiligung von drei weiteren Ortsverbänden statt,

Fünfzehn Motorsägen-Experten hatten die Gelegenheit sich in umfangreichen praktischen Arbeiten unter fachlicher Anleitung von drei Ausbildern zu trainieren.

Die Sanitätsdienstliche Absicherung  wurde von der Johanniter-Unfallhilfe gestellt.

Unsere Ausbildungen vermitteln mehr als nur Fachkenntnisse für die ehrenamtliche Arbeit im THW. Vieles ist auch im Alltag nützlich. Haben Sie Lust, sich bei uns zu engagieren? Schreiben Sie uns für unverbindliche Informationen einfach eine E-Mail.

Jahresbeginn unserer Jugendgruppe

Nachdem wir das letzte Jahr mit unserer jugendinternen Weihnachtsfeier abgeschlossen haben, begann für uns wie für alle anderen das Jahr 2018 ganz klassisch mit der jährlichen Sicherheitsunterweisung, in der wir über potenzielle Gefahren und leicht zu begehende Fehler aufgeklärt wurden und in der uns nochmals die Bedeutsamkeit des Eigenschutzes ins Gedächtnis gerufen wurde.

In der darauffolgenden Woche freuten wir uns, die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen bei ihrer Ausbildung zum Thema „Absicherung von Schadensstellen“ besuchen zu dürfen. Nach etwa einer Stunde Theorie, in denen uns die wichtigsten Grundlagen der Absicherung vermittelt wurden, ging es nach draußen auf das Übungsgelände. Dort bildeten wir drei Gruppen, die nacheinander ihr zuvor erarbeitetes Wissen in einem gestellten Szenario praktisch anwenden sollten. Wie zuvor gelernt, sicherten wir nun die Schadensstelle mit Hilfe des Verkehrssicherungssatzes ab. Dabei standen uns die Fachhelfer beratend zur Seite. Nach getaner Arbeit bekamen wir ein kurzes Fazit darüber, was gut lief und was besser hätte laufen können. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Ausbildungsabend sehr lehrreich und interessant war.

Foto: THW/ Patrick Clauss

Am Samstag, dem 13. Januar, nahm etwa die Hälfte der Jugendgruppe an einem Erste-Hilfe-Kurs im Ortsverband teil. Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Überraschend war die rege Beteiligung und die vorhandenen Kenntnisse im Bereich der Ersten Hilfe, gerade bei den Jüngeren unter uns. Doch auch die Bewanderteren konnten eine Menge dazulernen. Beim nächsten Dienst lernte die Hälfte von uns etwas über Gefahren an der Einsatzstelle, während die andere Hälfte einen Mannschaftstransportwagen des Ortsverbandes hinsichtlich Ölstand, Luftdruck und Funktionalität der Fahrzeugbeleuchtung überprüfte.

Foto: THW/ Dominik Maaßen

Am Tag danach fand unser Elternabend statt. Der Elternabend ist eine der wenigen Möglichkeiten, bei denen die Ortsjugendleitung, die Jugendbetreuer und die Jugendsprecher mit den Eltern persönlich ins Gespräch kommen. Und gerade deshalb ist der Elternabend so wichtig: Er bietet Eltern die Möglichkeit, das THW und die Jugendgruppe auch mal außerhalb der Erzählungen ihrer Kinder näher kennenzulernen.

Beim diesjährigen Elterabend schauten wir uns gemeinsam den Jahresrückblick der Jugendgruppe an, klärten offene Fragen und besprachen Kommendes und Vergangenes.

Beim vorletzten Jugenddienst des Monats am 24. Januar war die Hälfte der Gruppe wieder bei der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen zu Besuch und lernte die Ausstattung der Fachgruppe kennen, während die andere Hälfte der Gruppe die gängingsten Stiche und Bunde wiederholte.

Foto: THW/ Sascha Barnewske
Abschließend möchten wir uns bei allen Gruppen bedanken, die uns in letzter Zeit mit Material und Ausbildung unterstützen. Ein besonderer Dank gilt dabei insbesonders der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen, die uns in den letzten Wochen immer wieder sehr interessante und lehrreiche Ausbildungsabende bot.

Dominik Maaßen
Jugendsprecher

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THW-Jugend Berlin Steglitz-Zehlendorf