Wir arbeiten auch frei hängend im Seil, geschützt durch
unsere PSA
Unsere eingesetzte Schutzausrüstung gegen Absturz ist CE-/DIN-EN
zertifiziert, ist ergonomisch angepasst und tauglich für längeres
Arbeiten im Seil (ggfs. mehrere Stunden)
Unsere Arbeitshöhen oder ~tiefen nach oben/unten sind nur
durch die mitgeführten Seillängen begrenzt. (Vorgehaltene
Seillängen sind ca. 200m, das reicht zurzeit für fast alle
Gebäude/Objekte in Berlin und Umgebung)
Alle eingesetzten HR-Helfer sind nach G41 (Arbeiten in absturzgefährdeten
Bereichen) und G26/III (schwerer Atemschutz) ärztlich untersucht und
tauglich.
Alle HR-Helfer sind ausgebildet und geprüft mit Zertifikat
nach BKS Heyrothsberge (Fw Truppmann Höhenrettung), Ausbildungsdauer
mindestens 80 Stunden, danach eine schriftliche und eine praktische
Prüfung.
Wir nutzen grundsätzlich redundante Systeme, d. h. ein Arbeitssystem
und ein Sicherungssystem sind jederzeit unabhängig voneinander mit jedem
Helfer/Opfer verbunden und sorgen für ein sicheres Auffangen, falls das
Arbeitssystem versagt.
Auch für die eingesetzten Geräte gilt Redundanz, z. B. nutzen wir
ausschließlich Karabiner mit mindestens zwei voneinander unabhängigen
Bewegungen zum Öffnen/Verschließen (Schraubverschluß,
Drehverschluß oder Dreh-Schub-Verschluß).
Jeder eingesetzte Ankerpunkt muß laut Vorschrift mindestens Lasten von
10 kN (ca. 1000 kg) aufnehmen können, um unsere Sicherheitsmargen nicht
zu unterschreiten.
Wir benutzen ausschließlich Geräte und Ausrüstung, die laut
DIN/EN-Norm eine Belastung von
mindestens 15 kN (ca. 1,5 Tonnen) für metallische Geräte
mindestens 22 kN (ca. 2,2 Tonnen) für textile Materialien
tragen können.
Unsere Geräte, die Einsatztaktiken und unsere Ausbildungsinhalte sind
voll kompatibel zur Feuerwehr, d. h. wir können diese jederzeit kooperativ
unterstützen, ergänzen oder auslösen. Selbst eine komplette
Übernahme der Einsatzstelle ohne Rück-/Neubau der verwendeten
Seilstrecken ist hierdurch gewährleistet.